Marie und Martin passen nicht zusammen. Nichts an ihnen passt.
Sie ist extrovertiert, exzessiv, exhibitionistisch und fünfundzwanzig.
Er, ein Gewohnheitstier, Einsiedler, Neurotiker, und gerade vierzig geworden. 
Sie verlieben sich.
Doch für beide ist das Risiko zu groß. Sie haben Angst vor sich selbst, voreinander und davor die Rollenbilder von Mann und Frau zu erfüllen. Die Romanze ist zuende bevor sie begonnen hat. Marie bleibt zurück verletzt, verstört und verunsichert. Durch einen Zufall lernt sie die Besitzerin eines Bordells kennen, die ihr anbietet bei ihr zu arbeiten.
Zunächst aus Neugier, dann mit wachsender Hingabe arbeitet Marie von da an als Teilzeitprostituierte Rosa. Alle ihre Freunde und auch Martin lässt sie an ihren Abenteuern teilhaben, führt Tagebuch in einem Blog.
Die Arbeit wird zu einem Befreiungsschlag. Als Rosa gelingt ihr, was sie als Marie nicht konnte: eine Identität als Frau zu entwickeln. Und auch Martin wagt sich auf sie zu. Über Sex sprechend, als wären sie nicht sie selbst, scheint plötzlich alles möglich.
Doch erst als Marie glaubt, ihn mit einer Anderen zu sehen, traut sie sich ihn vor die Wahl zu stellen: Alles oder Nichts.
Von da an sind sie ein Paar, doch sie bleiben nicht allein. Rosa und ihre Männer werden als Rollenspiel Teil ihrer Beziehung. Ohne sie scheinen die alten Ängste zurückzukehren.
Marie will sich emanzipieren, Rosa hinter sich lassen, und eine Familie gründen. Martin weiss nicht, ob er dazu fähig ist.
Sie fahren in den ersten gemeinsamen Urlaub. Silvester im Schnee an der Ostsee.
Alles scheint perfekt und überromantisch bis auf Martins Hexenschuss.
Sie lieben sich, sagen sich beide.
Doch Marie kann ohne Martins Begehren nicht leben. Und Martin begehrt sie nur, wenn sie Rosa ist.
Der Urlaub wird zum Abschied auf Raten.

AGALMA
Roman

Umfang: ca. 280 Seiten

Kontakt:
Ernst Piper
Literarische Agentur Piper & Poppenhusen GbR